Ein Klang kann breit im Arrangement liegen und trotzdem präzise formbar bleiben. Dafür braucht es eine Synthese-Architektur, die sich beim Spielen ebenso direkt anfühlt wie beim Ausarbeiten eines Patches. Der Novation Summit verbindet drei digitale New-Oxford-Oszillatoren pro Stimme mit einem analogen Signalweg und einer 61-Tasten-Klaviatur für Studio und Bühne.
Zwei Synthesizer-Parts auf einer Tastatur
Die Klangengine arbeitet 16-stimmig und zweifach multitimbral. Im Single-Modus steht die volle Stimmenzahl für einen Sound bereit; im Multi-Modus verteilen sich die Stimmen auf zwei unabhängige Parts. Layer, Split und Dual machen daraus geschichtete Flächen, getrennte Zonen oder zwei direkt umschaltbare Sounds.
Beide Parts haben eigene Parameter und lassen sich getrennt bearbeiten. Dadurch kannst du etwa einen bewegten Pad-Sound mit einem klar definierten Lead kombinieren oder externe Audiosignale parallel zum internen Synthesizer durch die Effekte führen.
Oszillatoren, Filter und Modulation
Drei FPGA-basierte Oszillatoren pro Stimme erzeugen Sinus, Dreieck, Sägezahn und Pulswellen sowie Wavetables. Sie unterstützen subtraktive Klangformung, Wavetable-Synthese und FM. Zehn Speicherplätze für eigene Wavetables sowie Skalenspeicher für alternative Stimmungen erweitern die Arbeit mit eigenem Klangmaterial.
Nach den Oszillatoren folgen zwei analoge Multimode-Filter mit Tief-, Band- und Hochpasscharakteristik. Analoge VCAs und drei Verzerrungsstufen pro Stimme formen den Signalweg weiter. Vier LFOs, drei Hüllkurven, Ringmodulator und Modulationsmatrix geben dir viele Ansatzpunkte für rhythmische Bewegungen, organische Schwankungen und präzise programmierte Verläufe.
Direkter Zugriff beim Sounddesign
Auf dem Bedienfeld liegen 50 Regler, acht Fader und eigene Bereiche für FM, Filter, Hüllkurven, Arpeggiator und Effekte. Das OLED-Display ergänzt die direkte Bedienung bei Patchverwaltung und tieferen Einstellungen. Zwei Animate-Tasten verändern Sounds während des Spiels unmittelbar und lassen sich mit Hold dauerhaft aktivieren.
Der Arpeggiator bietet 33 Muster und eine Latch-Funktion. Für laufende Klänge stehen Distortion, Chorus, Delay und Reverb bereit. Die Firmware 2.0 ergänzt unter anderem Flanger, Phlanger, Lo-Fi-Delay sowie weitere Stereo- und Modulationsoptionen.
Audio, MIDI und externe Steuerung
Über die Stereo-Line-Eingänge kannst du externe Quellen in die Effektsektion einbinden. Das Eingangssignal lässt sich vor oder nach dem Filter in die Bearbeitung schicken. Zwei getrennte Stereoausgangspaare erlauben eine flexible Zuordnung der beiden Parts oder der Effekte zu Main und Aux.
USB-MIDI ohne Treiber, MIDI In/Out/Thru, zwei Pedaleingänge und ein CV-Mod-Eingang verbinden den Synthesizer mit DAW, weiteren Keyboards und kompatiblen CV-Systemen. Die halbgewichtete Tastatur reagiert auf Anschlagdynamik und Aftertouch; Pitch- und Modulationsrad stehen für den direkten Zugriff während der Performance bereit.
Für welche Setups eignet sich der Novation Summit?
Der Novation Summit passt zu Produzenten und Keyboardern, die komplexe Flächen, Leads, Bässe und experimentelle Texturen in einem ausdrucksstarken Hardware-Synthesizer anlegen möchten. Die zwei Parts helfen beim Aufbau dichter Arrangements, ohne dass ein zweites Instrument nötig wird.
Auch auf der Bühne ist die Kombination aus direkt erreichbaren Klangparametern, Aftertouch-Tastatur und getrennten Ausgängen sinnvoll. Wer eigene Sounds detailliert programmieren, Wavetables gestalten und externe Signale in den Effektweg einbinden möchte, erhält ein Instrument, das sich gut in ein bestehendes Studio- oder Live-Setup einfügt.
Features Novation Summit
- Zweifach multitimbraler 61-Tasten-Hybrid-Synthesizer mit 16 Stimmen
- Drei FPGA-basierte New-Oxford-Oszillatoren pro Stimme für subtraktive Synthese, Wavetables und FM
- 61 halbgewichtete, anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
- Layer-, Split- und Dual-Modus für zwei unabhängige Parts
- Zwei analoge Multimode-Filter, analoge VCAs und drei Verzerrungsstufen pro Stimme
- Vier LFOs, drei Hüllkurven, Ringmodulator und Modulationsmatrix
- Arpeggiator mit 33 Mustern und Latch-Funktion
- Distortion, Chorus, Delay und Reverb sowie Erweiterungen durch Firmware 2.0
- Stereo-Line-Eingänge zum Bearbeiten externer Audiosignale
- Main- und Aux-Stereoausgänge, USB-MIDI, MIDI In/Out/Thru, CV-Mod- und zwei Pedaleingänge
Technische Daten
- Klaviatur61 halbgewichtete Tasten | Anschlagdynamik | Aftertouch
- Polyphonie16 Stimmen | 2 Parts mit je 8 Stimmen im Multi-Modus
- Oszillatoren3 New-Oxford-Oszillatoren pro Stimme | FPGA-basiert
- Filter2 analoge Multimode-Filter pro Stimme | Tiefpass | Bandpass | Hochpass
- EffekteDistortion | Chorus | Delay | Reverb
- Patch-Speicher384 Single-Patches | 384 Multi-Patches ab Werk | 2 User-Bänke je für Single- und Multi-Patches
- AudioeingängeStereo-Line-Eingang über 2 x 6.3-mm-Klinke
- AudioausgängeMain-Stereoausgang | Aux-Stereoausgang | Stereo-Kopfhörerausgang über 6.3-mm-Klinke
- MIDIUSB-MIDI class compliant | MIDI In | MIDI Out | MIDI Thru
- SteueranschlüsseCV-Mod-Eingang 3.5 mm | 2 Pedaleingänge
- Stromversorgunginternes Universalnetzteil | 100 bis 240 V AC
- Gewicht11 kg
- Abmessungen (B x T x H)998 x 302 x 71 mm
Lieferumfang
- Novation Summit Synthesizer
- USB-B-auf-A-Kabel
- IEC-Netzkabel
| Anzahl der Tasten: | 61 Tasten |
|---|---|
| Klangerzeugung: | Analog Digital |
| Midi-Ausgänge: | 1x Midi out 1x USB-Midi |
| Midi-Eingänge: | 1x Midi in 1x Midi Trough |
| Multitimbral: | Ja |
| Polyphonie: | 11-20 |
| Sequencer integriert?: | Nein |




